Felix - Mischbrot mit Roggen



Ihr Lieben ❤️
Backt Ihr euer Brot auch selber ? Gehört der Ofenmeister schon zu Eurer Ausstattung ?
Dann müsst Ihr dieses Rezept testen !

Ein wirklich gutes Brot zu backen benötigt Zeit und Geduld!
Wer sich einmal diese nimmt, wird mit einem Brot beschenkt, welches mit jeder Bäckerei mithalten kann.

Die meisten Rezepte sind auf Schnelligkeit ausgelegt. Viele können oder wollen sich gar keine Zeit zum Brotbacken nehmen. Schnell zusammenmischen, kneten und spätestens nach 1 Stunde backen. Das ergibt zwar auch irgendwie Brot, welches aber weit von dem entfernt ist, was wir als gutes Brot kennen. Ich wurde nun eines besseren belehrt und der Unterschied ist gigantisch !

Bei dieser Methode kommt nur ganz wenig Hefe zum Einsatz. Gerade mal 0.5 g.
Je weniger Hefe zugesetzt wird, desto mehr Zeit muss man einplanen und wird mit einem überragenden Geschmack belohnt.

Die meiste Zeit ruht der Teig, so dass es auch nicht wirklich aufwendig ist.
Alles in allem habe ich für das leckere Brot nicht länger als eine halbe Stunde in der Küche gestanden  – und das auch noch auf 24 Stunden verteilt ! 

Denn wie heißt es so schön: Gut Ding will Weile haben!

Wir haben ja schon wirklich einige Brote gebacken. Doch dieses ist mit Abstand das Beste !!!
Hoch aromatisch, super knusprig, mit einer lockeren und luftigen Krume. Einfach perfekt !

Probiert es mal aus und vergleicht es mit Euren bisherigen Brotrezepten.
Ich bin mir sicher, ihr werdet genauso begeistert sein wie ich.








Ihr benötigt für den Ofenmeister:

390 g Wasser
0.5 g frische Hefe
470 g Mehl, Type 550
120 g Alpenroggenmehl, alternativ Type 1150
2 TL Salz
15 g Balsamico Essig, hell



Wasser und Hefe in den Mixtopf geben, 3 Min. / 37° / Stufe 2 erwärmen.
Restliche Zutaten zugeben, 6 Min. / Teigstufe kneten.



Den Teig in eine mit Olivenöl ausgeriebene Schüssel oder Teigwanne geben und abgedeckt 24 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.



In dieser Zeit den Teig ca. alle 8 Stunden dehnen und falten.
Das klappt in einer Teigwanne super, ohne das man den Teig herausnehmen muss.

Wie das geht, könnt Ihr Euch am besten in diesem Video von Plötzblog anschauen:


Nach der Ruhezeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rund formen.


In ein *Gärkörbchen oder in einer mit einem bemehlten Tuch ausgelegten Schüssel geben und abgedeckt nochmal 1 Stunde ruhen lassen.

Den Backofen auf 250° O/U - Hitze vorheizen. Den Ofenmeister leicht fetten und mehlen.

Den Teig kopfüber in den Ofenmeister plumpsen lassen, den Deckel aufsetzen.
Ofentemperatur auf 230° reduzieren, im Ofen 55 Minuten backen.
Den Deckel abnehmen und weitere ca. 10 Minuten bis zu gewünschten Bräune backen.

Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wer den Anschnitt nicht abwarten kann 😉 Mit dem Brotmesser von PC ist dies selbst bei warmem Brot möglich, ohne das Brot zu zerquetschen. Es gleitet mühelos hindurch, ohne zu verkleben.


https://herzfeld.shop-pamperedchef.de/willkommen/



Notes:
Um so eine kleine Einheit von Hefe abzuwiegen, habe ich mir eine *Löffelwaage besorgt.

Das Alpenroggenmehl ist eine besondere, geheime Rezeptur. Die Brote werden besonders aromatisch, haben eine lange Frischhaltung, eine feuchte Krume und dennoch knusprigen Kruste.

Wer sich mit wirklich gutem Brot befassen möchte, dem kann ich die Bücher von Lutz Geissler empfehlen:
*Brot backen in Perfektion mit Hefe
*Brot backen in Perfektion mit Sauerteig 

Oder wer auch mal in der Praxis mit einem Profi arbeiten möchte, der Tipps und Tricks gibt, dem kann ich einen Brotbackkurs bei Brotgeflüster ans Herz legen. 



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